Seit 6. April sind wir in Quito. Es ist eine Schlauchstadt. Nur wenige Kilometer dick und

Du wunderst dich, warum der erste Satz so abrupt aufhört? Erdbeben! Ich habe es im Video mit eingebaut. Auf einmal hört man draußen Hunde bellen, Geschrei, Sirenen und Alarmanlagen. Erdbebentechnisch (also so richtig) ist es mein erstes Mal. Viola ist ein bisschen schlecht geworden.

Wo war ich stehen geblieben? Seit 6. April sind wir in Quito. Es ist eine Schlauchstadt. Nur wenige Kilometer dick und 56 Kilometer lang. Es liegt auf 2800 Metern Höhe. Wir haben und für knappe zwei Wochen hier eingenistet. Man kann mit einer Seilbahn auf den nahegelegenen Vulkan „Pichincha“ fahren und dort ein wenig wandern. Das Wetter ist zu dieser Zeit sehr wechselhaft. Wir haben es im Film festgehalten.

Dann habe ich sieben Tage lang täglich drei Stunden Spanischunterricht genommen. Ich freue mich darüber, dass ich jetzt in der Lage bin, eine einfache Vergangenheitsform auf Spanisch zu bilden. Das gute am Individualunterricht ist, dass man ihn sich so einrichten kann, wie man das will. Deswegen erkundete ich jeden Tag mit meiner Spanischlehrerin Pati die Stadt und die Märkte.

Morgens ein wenig Arbeit im Hostal Bambu mit seiner herrlichen Dachterasse und Crepes zum Frühstück. Dann Spanischunterricht, dann Mittagsschlaf und anschließend in der Stadt rumlaufen. So würde ich die Zeit in Quito zusammenfassen. Und natürlich habe ich den Online-Grundkurs-Transaktionsanalyse gelauncht.

Höhepunkt

Heute überredete ich Viola zum Äquator zu fahren. Die Anreise dauerte anderthalb Stunden. Ecuador hat den US-Dollar als Währung. Wir fanden einen eingezäunten Park vor, in den man gegen ein Entgeld von 3,50$ das Drehkreuz gelangen konnte. Doch auch von draußen konnte man sehen, dass sich drinnen nichts weiter befand als eine dicke Säule mit den Himmelsrichtungen. So beschlossen wir, dass wir uns die insgesamt 7,00$ sparen wollten. Wir haben ja in Peru zu viel Geld ausgegeben. Ich machte noch eine kurze Filmaufnahme von Viola vor dem Drehkreuz mit der Säule im Hintergrund. Dann fuhren wir mit dem Bus (0,4$/Person) zurück nach Hause. Zusammengefasst: Wir waren schon einmal fast auf den Äquator. Eine tolle Geschichte.

Letzter Teil

Ich hatte nun auch mein erstes Falschgeld frisch aus den Geldautomaten gezogen. Nachdem ich mich mehrere Stunden um einen Umtausch des Scheins bemüht hatte, gab ich es auf. Viola hat neue Aufnahmen für ihren T-Shirt Shop produziert. Ist sie nicht schnuckelig? Und auf einem Markt in Quito verkaufen sie auch Tiere. Ich hatte versucht meine Spanischlehrerin zu überreden, dass wir zusammen ein Meerschweinchen zubereiten. Leider vergebens.

Was würdest du machen, wenn du auf einmal 20 Dollar Falschgeld aus dem Geldautomaten bekommen würdest?

Loading
Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.