Es ist schon fast einen Monat seit meinem letzten Blogpost her. Langweile hatte ich nicht. Wir sind in Thailand angekommen. Die Zeit hier ist sehr bewegt. Viola bekam Besuch von ihren Freundinnen Nora und Yara aus Deutschland, ich von Martin aus Deutschland. Dazu eine große Online-Unternehmer Konferenz.

Ach so:

Alles Gute zum Geburtstag Emily – hier ein Video für dich.

Einen Großteil der Zeit in Thailand habe ich ohne Viola verbracht. Sie war zwei Wochen mit ihren Mädels auf südthailändischen Inseln unterwegs, während ich die ganze Zeit in Bangkok geblieben bin.

Derzeit merke ich, dass ich, fast ein Jahr nach Reisebeginn, einfach reisemüde bin. Ich sehne mich nach Alltag und Routine. Das habe ich in Bangkok in Teilen bekommen. Drei Wochen wohnte ich an der selben Stelle. Und doch gab es jeden Tag so viel Neues, sei es in Bangkok selbst oder der Selbstständigkeit halber.

Was habe ich erlebt: Ich habe ein eBook gelayoutet, welches sich auf dem Weg der Publikation befindet, ich habe ein weiteres Kompakt-eBook geschrieben und für den online-Verkauf gelayoutet (hier kannst du dir meinen Laufguide runterladen), ich habe am Transaktionsanalyse-Business gearbeitet, die DCBKK-Konferenz besucht, mit Martin Bangkok unsicher gemacht, ein Fotoshooting in Deutschland gemanagt, unendlich viele Bilder bearbeitet und und und.

Ich integriere mich mit einer Atemschutz-Maske in die thailändische Gesellschaft.

Buddha-Statuen sind allgegenwärtig vorhanden.

Viola und eine Katze. Es gibt viele Shopping-Malls in Bangkok. So gut wie jede ist größer als die größte Deutschlands.

Martin und ich in der Disko. Wir haben den Altersschnitt deutlich angehoben.

Ich fand auch einen Seelenverwandten.

Die Mädels lassen sich bei einem x-beliebigen Tätowierer, irgendwo auf einer südthailändischen Insel,  ein Tattoo stechen.

Viola mit Flamingo-Schwimmtier und Straußen-Tattoo.

Ich merke einfach gerade, dass ich vielmehr Lust habe zu arbeiten und schöpferisch tätig zu sein, als mir den 1000sten Tempel anzusehen. Deswegen habe ich auch kaum Programm in Bangkok gemacht. Vielmehr habe ich mich in meinem Stadtteil eingelebt, oft und viel in den gleichen Buden gegessen und versucht einen Alltag aufzubauen – in Bangkok.

Manchmal philosophierte ich abends mit Martin im Rooftop-Pool: Wie unfassbar es ist, dass wir einen Alltag in Bangkok haben. Es ist eine ganz andere Welt. Total verrückt. Wir ziehen eine Bahn im Pool, schauen beim Rückenschwimmen in den Nachthimmel, ohne Einteilung der Tage in Werktage und Wochenende. Wir arbeiten sowieso jeden Tag. Martin macht „Focus-Sessions“, ich nenne es noch immer arbeiten. Aber es fühlt sich nicht an wie arbeiten. Es macht Spaß. Jeder ist an seinem eigenen Projekt dran. Das finde ich cool. Wir wachen ohne Wecker auf. Und dann gestalten wir den Tag. Uns kommt gar nicht der Gedanke, dass wir arbeiten müssen. Wir machen es, einfach so. Es ist total klar. Abends gehen wir mal auf einen Markt oder treffen Freunde. Am Vor- und Nachmittag sitzen wir Zuhause oder im Café und schauen in unsere Laptops.

Gestern ist Viola nach Deutschland geflogen und wir sind schon wieder von einander getrennt. Diesmal für vier Wochen. Die längste Zeit, seitdem wir zusammen sind. Sie geht zur Hochzeit ihrer Freundin Franzi. Ich fliege morgen nach Indien. Dort treffe ich Eike und Birgit.

Ich finde es richtig cool, liebe Mitmenschen, rund um den Globus zu treffen. Das schafft für mich einzigartige Erinnerungen. Fast alle, wichtigen Menschen habe ich dann getroffen. Einer fehlt noch. Mal schauen, ob er es schafft. 😉

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Hey, sehr cooles Video. Die Actioncam-Aufnahmen hatte ich ja schon vergessen.
Kuss aus Sandhausen!

Hehe, ja. Das war mein gestriger und heutiger Frosch. Material aus allen Ecken und Enden zusammensuchen. Damit es in Indien keine „Altlasten“ gibt.

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